Vortrag über Camps im Bekaa-Tal

Die Landtagsabgeordnete Serpil Midyatli hat am 15.11. im Rahmen einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Eckernförder Stadthotel über ihren Besuch von Camps im Bekaa-Tal berichtet. Mehr als 60% der Geflüchteten dort sind Frauen und Kinder, die zumeist keinen Zugang zu Schulen und Ausbildung haben. Wer also zu Weihnachten keine Krawatten verschenken möchte, mag vielleicht etwas für die dortigen Malala schools spenden.

 

 

Was ist los im Libanon?

Im Libanon leben 4,5 Millionen Einheimische, und zusätzlich etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge, zumeist aus Syrien. Dies würde hochgerechnet auf die Bevölkerungszahl Deutschlands eine Flüchtlingszahl von etwa 27,5 Millionen bedeuten. Auch ohne rechtspopulistischen Überzeugungen anzuhängen ist es vorstellbar, dass dieses Zusammenleben nicht ganz einfach ist, zumal der Libanon auch nicht ansatzweise über die wirtschaftlichen Ressourcen der Bundesrepublik verfügt und die UN, die die Mehrzahl der Geflüchteten dort mit Nahrungsmitteln versorgt, diese Versorgung im Jahr 2015 aus schlichtem Geldmangel zeitweise einstellen musste.

Taschenproduktion startet

Die (ehemalige Schüler-)Firma RautEck produziert jetzt jeden Dienstag ab 17 Uhr im H.C. Andersenweg 1 (Nix Neues, UTS Schulungsraum) gemeinsam mit Flüchtlingen Fördetaschen aus Recyclingmaterial. 

 

 

Fördetaschen – Produktmanagerin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (rechts) erklärt den Materialzuschnitt für die Taschenproduktion

Information für Ehrenamtliche

Ehrenamtliche leisten viel für die Integration von Flüchtlingen. Häufig sind die Bedingungen für diese spontane Arbeit unklar. Was passiert bei einem Unfall? Bin ich haftpflichtversichert? Wenn ich eine Aufwandsentschädigung erhalte: Muss ich die versteuern? Wer sich aus eigenem Interesse dafür interessiert, findet die beste uns bekannte Zusammenstellung hier. 

Vortrag: Plötzlich anerkannt!? & Kulinarischer Abend

 

Vortrag: Plötzlich anerkannt!?

In Eckernförde im Rahmen des Willkommens-Cafe, BBS am Rathausmarkt 3, am 24.11. ab 16 Uhr 
Verena Raza, Migrationsberaterin von UTS, informiert über Chancen und mögliche Probleme beim Übergang von Flüchtlingen vom Asylbewerberleistungsgeld zum Arbeitslosengeld II: 
Was ist zu beachten, welche typischen Probleme treten auf. Die Veranstaltung ist mehrsprachig (Arabisch/Dari) und ist bereits in Vogelsang-Grünholz und in Nortorf auf reges Interesse gestoßen. 

 

 

Von Baklava bis Butterkuchen: Direkt im Anschluss an den Vortrag laden Flüchtlinge in Eckernförde zu einem kulinarischen Abend. Mit einem internationalen Buffet mit Beiträgen aus sieben Ländern von derzeit 15 Familien wollen sie sich bei den Menschen bedanken, die ihre Integration hier unterstützen. Anders als sonst beim WiC hier keine Aufforderung, Beiträge zum Buffet mitzubringen. Aber wer es gerne möchte, möge bitte vorher Mohammed Abotaleb (0157 58 49 18 05, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kontaktieren. 

Unterkategorien

  • Patenschaft

    In einer fremden Gesellschaft können verständnisvolle, freundliche und kommunikative Menschen bei der Integration helfen. Solche Patenschaften können gerne auch von früher Zugewanderten übernommen werden. 

  • Wohnen

    Mietrecht, Wohnberechtigungsschein ...    Wo finde ich eine Wohnung in Eckernförde? Wer kann mich bei der Suche unterstützen ? 

  • Arbeit

    Hier finden Sie wichtige Informationen von der Arbeitssuche bis zum Arbeitsrecht. 

  • Freizeit

    Isolation in der Fremde kann ein Problem sein. Kulturelle Aktivitäten helfen, die eigene Identität zu wahren, ohne sich gegenüber Neuem zu verschließen. 

  • Bildung

    (Weiter-)Bildung hilft bei der Kommunikation in der neuen Gesellschaft. 

  • Intern

    Protokolle, Vorschläge, Konzepte - nur für Angemeldete zugänglich

  • Sprache

    Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Es gibt vielfältige Angebote, die deutsche Sprache zu erlernen.

  • Beratung

    Zugewanderten fehlen in ihrer neuen Heimat häufig Informationen: Wie sind Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung organisiert? 

    Hier einige migrationsspezifische Beratungsangebote.